
„Was kostet ein Imagefilm?“ – kaum eine Frage hören wir öfter. Und kaum eine ist schwieriger seriös zu beantworten, ohne Ihr Projekt zu kennen.
Die ehrliche Antwort: Ein Imagefilm kann zwischen 5.000 und 50.000 Euro kosten – und manchmal mehr. Diese Spanne zeigt vor allem eines: Es gibt keinen Preis von der Stange. Deshalb haben wir auch keinen Preiskatalog. Jeder Kunde ist anders, jedes Ziel ist anders – und jedes Angebot wird individuell auf Ihr Projekt zugeschnitten.
Was wir Ihnen aber sagen können: wovon der Preis abhängt. Und warum sich die Frage heute ohnehin anders stellt als noch vor ein paar Jahren.
Früher ein Film, heute ein System
Früher war es üblich, einmal viel Geld in einen großen Imagefilm zu investieren. Der lief dann ein paar Jahre auf der Website, auf Messen und in Präsentationen – und das war’s.
Heute sieht das anders aus. Mit demselben Budget entstehen eher mehrere Filme: ein Hauptfilm, dazu Recruiting-Clips, Social-Media-Formate, Kurzversionen für Anzeigen oder Material für das nächste Event. Statt eines einzelnen Leuchtturms entsteht ein Paket, das über das ganze Jahr wirkt.
Deshalb lohnt es sich, die Frage anders zu stellen. Nicht: „Was kostet ein Imagefilm?“ Sondern: „Was soll mein Budget leisten – und wie holen wir das Maximum heraus?“
Brauchen Sie überhaupt einen Imagefilm?
Ehrliche Gegenfrage, bevor es um Kosten geht: Ist ein klassischer Imagefilm überhaupt das Richtige für Ihr Ziel? Oft passt ein anderes Format besser – oder eine Kombination:
- Recruiting- und Employer-Branding-Video: wenn Sie Fachkräfte oder Azubis suchen. Zeigt Arbeitsalltag, Team und Kultur. Mehr dazu: Warum Employer Branding?
- Produktfilm: wenn ein Produkt oder eine Maschine im Mittelpunkt steht – in Aktion, im Detail, im Einsatz.
- Erklärvideo: wenn ein komplexes Angebot oder ein Prozess verständlich werden soll, oft mit Animation.
- Kundenstimmen: wenn Vertrauen entstehen soll. Nichts überzeugt so sehr wie zufriedene Kunden in eigenen Worten.
- Social-Media-Clips und Reels: wenn Sie regelmäßig sichtbar sein wollen – kurz, hochkant, nah dran.
- Eventfilm und Aftermovie: wenn ein Event, eine Messe oder ein Jubiläum über den Tag hinaus wirken soll. Mehr dazu: Eventfilm-Ratgeber
- Experten- und Interviewformate: wenn Ihr Fachwissen im Vordergrund steht, etwa als kurze Tipps oder Statements.
Manchmal ist der Imagefilm genau richtig – als Fundament, das zeigt, wer Sie sind. Manchmal bringt ein Recruiting-Video oder eine Serie kurzer Clips mehr. Genau das klären wir im ersten Gespräch.
Wovon der Preis abhängt
Konzeption. Wie viel Entwicklung steckt drin? Ein einfacher Ablaufplan ist etwas anderes als ein ausgearbeitetes Drehbuch mit Storyboard und mehreren Abstimmungsrunden.
Drehtage. Wie viele Tage braucht es, um alles einzufangen? Ein hochwertiger Hauptfilm braucht meist zwei bis drei Drehtage. Jeder zusätzliche Tag bedeutet Crew, Technik und Organisation.
Darsteller und Models. Werden professionelle Darsteller oder Models benötigt – etwa für gespielte Szenen oder Produktaufnahmen? Dann kommen Casting, Gagen und Abstimmung dazu. Mit Ihren eigenen Mitarbeitenden vor der Kamera entfällt das.
Interviews. Wie viele Mitarbeitende, Kunden oder Partner sollen zu Wort kommen? Jedes Interview braucht Vorbereitung, Aufbau von Licht und Ton und Zeit, damit die Antworten sitzen. Bei mehreren Interviewpartnern an verschiedenen Orten steigt der Aufwand – und manchmal braucht es einen zusätzlichen Drehtag.
Crew und Technik. Wer ist dabei – Regie, Kamera, Licht, Ton? Und mit welcher Ausrüstung, etwa Drohne oder Gimbal?
Sprecher und Locations. Ein professioneller Sprecher oder angemietete Locations erhöhen ebenfalls den Aufwand.
Postproduktion. Schnitt, Color Grading, Sounddesign, Grafiken, Animation, Untertitel. Hier entsteht der eigentliche Film – und hier steckt oft mehr Arbeit, als man denkt.
Formate und Versionen. Ein Hauptfilm oder zusätzlich Kurzclips, Hochkant-Versionen und Sprachfassungen?
Musik und Nutzungsrechte. Lizenzierte Musik und die Frage, wo, wie lange und auf welchen Kanälen der Film laufen darf.
Was Sie selbst übernehmen können
Ein Teil der Kalkulation hängt auch davon ab, was auf Ihrer Seite schon vorbereitet ist oder was Sie selbst übernehmen können:
- Inhalte und Botschaft: Gibt es schon eine klare Positionierung, Texte oder ein Markenhandbuch?
- Organisation vor Ort: Drehorte freigeben, Ansprechpartner benennen, Mitarbeitende einplanen.
- Protagonisten: Ihre eigenen Leute statt gebuchter Darsteller – das wirkt ohnehin glaubwürdiger.
- Vorhandenes Material: Logos, Grafiken, Fotos oder älteres Filmmaterial, das sich einbinden lässt.
Je klarer die Ausgangslage, desto gezielter können wir planen – und desto mehr Budget fließt in das, was man am Ende sieht.

Danach sollten Sie bei Angeboten fragen
Ein günstiges Angebot ist nur dann günstig, wenn alles drin ist. Fragen Sie nach:
- Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?
- Sind Color Grading und Sounddesign inklusive – oder werden sie extern vergeben und aufgeschlagen?
- Welche Nutzungsrechte bekomme ich? Zeitlich unbegrenzt? Auch für Werbeanzeigen?
- Ist die Musik dauerhaft lizenziert?
- Sind zusätzliche Formate dabei, etwa Hochkant-Versionen oder Kurzclips?
- Sind Reisekosten enthalten?
Wo Sie sparen können – und wo nicht
Sparen können Sie mit guter Vorbereitung, mit Ihren eigenen Leuten vor der Kamera, mit weniger, dafür starken Drehorten – und indem Sie Social-Clips direkt mitplanen, statt später neu zu drehen.
Nicht sparen sollten Sie am Konzept, am Ton und an der Postproduktion. Ein Film ohne klare Idee wird auch mit viel Budget nicht besser. Und schlechter Ton ist der schnellste Weg, dass jemand wegklickt.
Wie Sie aus einem Film ein ganzes Jahr Sichtbarkeit machen, lesen Sie in unserem Beitrag Videostrategie für Unternehmen.
„Maßanzug statt Stangenware: Jeder Film ist so individuell wie das Unternehmen dahinter.“
— FORMAT54
So bekommen Sie ein passendes Angebot
Damit wir Ihnen ein realistisches Angebot machen können, helfen uns diese Angaben:
- Ziel: Wofür soll der Film eingesetzt werden – Website, Recruiting, Messe, Social Media?
- Umfang: Ein Hauptfilm oder mehrere Formate?
- Drehorte: Wo soll gedreht werden – und wie viele Orte sind es?
- Menschen vor der Kamera: Wie viele Interviews sind geplant? Sollen eigene Mitarbeitende auftreten, oder werden Darsteller bzw. Models benötigt?
- Vorbereitung: Was ist schon da, was können Sie selbst übernehmen?
- Zeitrahmen: Bis wann soll alles fertig sein?
Wie wir arbeiten
Einen Preiskatalog werden Sie bei uns nicht finden – und das mit Absicht. Ein Film von der Stange passt selten zu einem Unternehmen, das sich von anderen abheben will. Deshalb hören wir erst zu, verstehen Ihr Ziel und stellen dann ein Angebot zusammen, das genau zu Ihrem Projekt passt.
Sie bekommen alles aus einer Hand – von der Idee bis zum fertigen Film. Color Grading und Sound machen wir mit unseren Spezialisten im Haus, ohne Fremdaufschläge. Im Angebot steht transparent, was drin ist. Und wenn ein Imagefilm für Ihr Ziel nicht der richtige Weg ist, sagen wir Ihnen das auch.
Häufige Fragen zu Imagefilm-Kosten
Was kostet ein Imagefilm?
Das hängt stark vom Projekt ab. Ein Imagefilm kann zwischen 5.000 und 50.000 Euro kosten – entscheidend sind Konzeption, Drehtage, Crew, Postproduktion, Formate und was Sie selbst übernehmen können. Ein seriöses Angebot entsteht deshalb immer individuell.
Brauche ich einen Imagefilm oder ein anderes Video?
Das hängt von Ihrem Ziel ab. Für die Suche nach Fachkräften passt oft ein Recruiting-Video besser, für ein Produkt ein Produktfilm, für regelmäßige Sichtbarkeit eine Serie kurzer Social-Media-Clips. Der Imagefilm eignet sich als Fundament, das zeigt, wer Sie sind – häufig in Kombination mit anderen Formaten.
Brauche ich für einen Imagefilm Darsteller oder Models?
Nicht unbedingt. Oft wirken eigene Mitarbeitende sogar glaubwürdiger als gebuchte Darsteller. Models oder Schauspieler lohnen sich vor allem bei gespielten Szenen oder Produktaufnahmen – sie erhöhen allerdings den Aufwand durch Casting, Gagen und Abstimmung.
Warum gibt es keinen Festpreis für einen Imagefilm?
Weil jedes Projekt anders ist. Zwei gleich lange Filme können sich im Aufwand um ein Vielfaches unterscheiden – je nach Konzept, Anzahl der Drehtage und Drehorte, Interviews, Darstellern, Animation und Umfang der Postproduktion.
Ist ein großer Imagefilm heute noch sinnvoll?
Er kann es sein. Häufig ist es aber sinnvoller, das Budget auf mehrere Filme und Formate zu verteilen: einen Hauptfilm, dazu Recruiting-Clips, Social-Media-Formate und Kurzversionen. So wirkt die Investition über das ganze Jahr.
Wie lange dauert die Produktion eines Imagefilms?
Vom Erstgespräch bis zum fertigen Film sind vier bis sechs Wochen realistisch, je nach Umfang. Der Dreh selbst dauert bei einem hochwertigen Imagefilm meist zwei bis drei Tage.
Wie kann ich die Kosten für einen Imagefilm senken?
Mit guter Vorbereitung, eigenen Mitarbeitenden vor der Kamera, wenigen starken Drehorten und indem Sie zusätzliche Formate direkt mitplanen. Nicht sparen sollten Sie am Konzept, am Ton und an der Postproduktion.
Kann ich aus dem Imagefilm später weitere Videos machen?
Ja – und genau das lohnt sich. Aus dem Material eines Imagefilms entstehen Kurzversionen, Social-Media-Clips, Hochkant-Formate für Instagram und Reels oder Ausschnitte für Recruiting und Messen. Am besten planen wir das von Anfang an mit ein, dann holen Sie aus einem Dreh das Maximum heraus.
Wie lange kann ich einen Imagefilm nutzen?
Eine feste Regel gibt es nicht – meist trägt ein guter Imagefilm zwei bis fünf Jahre. Entscheidend ist weniger das Alter als die Frage, ob die Inhalte noch stimmen: Team, Räume, Produkte und Auftritt. Ein zeitloser Stil und zusätzliches Material vom Dreh helfen, einzelne Szenen später anzupassen, ohne alles neu zu drehen.
Warum nicht einfach selbst mit dem Smartphone filmen?
Für spontane Einblicke auf Social Media ist das Smartphone super. Ein Imagefilm soll aber zeigen, wofür Ihr Unternehmen steht – mit durchdachter Geschichte, gutem Licht, sauberem Ton und professionellem Schnitt. Genau das macht den Unterschied, ob ein Film Vertrauen aufbaut oder weggeklickt wird.
Was würde Ihr Film kosten?
Erzählen Sie uns, was Sie vorhaben. Wir hören zu, stellen die richtigen Fragen – und machen Ihnen ein Angebot, das zu Ihrem Ziel passt.
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